BCC Queen & Fußballgirlie

Ich hab ja schon von der Business Case Challenge kurz geschrieben. Hier mal ein Zeitplan zum besseren Verständnis:

        Samstag 10:00 – Vergabe des Cases

        Sonntag 11:00 – Abgabe der Präsentation

        Sonntag 13:30 – Präsentation mit 2 Richtern

       Montag 18:00 – 20:00 – Präsentationen der Finalisten

Kurz hat der Fall so ausgeschaut, dass wir für den indischen Autohersteller „Tata“ eine zukünftige Strategie entwickeln sollten. Zur Verfügung gestellt wurden lediglich eine kurze Beschreibung der Firma und ein Seminarraum für jede Gruppe. Und los gehts…

Wir haben mal wie die verrückten gelesen, im Internet recherchiert und sind dann mit den ärgsten Ideen gekommen. Dass wir wirklich die ganze Nacht nicht schlafen würden, habe ich aber trotzdem nicht gemacht, aber die Realität hat dann doch so ausgesehen, dass ich am Sonntag um 17 Uhr das erste Mal geschlafen hab. Trotz imensem Schlafenzug und einer Überdosis Kaffee und Schokolade wars eigentlich ganz witzig mit meinem Team (jedes Team bestand aus 4 Leuten – insgesamt 39 Teams im Wettbewert). Ich stell mal kurz vor:

Alvin aus Indonesien, ca. so groß wie ich, im 3. Jahr, komplett japanized (stylemäßig) und hat die genialsten Ideen und eine ausgewöhnliche Kombinationsgabe.

Emily aus Indoesien, das verrückte Huhn der Gruppe, extrem kreativ, kaffeesüchtig und aufgedreht und einer der liebenswertesten Menschen in APU.

Kobe aus Hongkong, die schüchterne Asiatin, Theoretikerin, ruhig und kann Präsentation nicht leiden, aber steigert sich bei den eigentlichen Präsentationen um 1000%.

Wir waren Sonntag früh nur schnell duschen und dann haben wir mal unsere erste Präsentation gehalten, mit der wir im Großen und Ganzen mit unsere Lösung und unserem Auftreten ganz zufrieden waren – die Jury anscheinend auch –> haben am Montag früh erfahren, dass wir unter den 5 Finalisten sind, die am Abend nochmal präsentieren (als letztes Team des Abends).  Dazu muss noch gesagt werden, dass wir am Montag natürlich alle normal unsere Kurse hatten und bei der finalen Präsentationen eigentlich immer noch völlig übermüdet waren.

 

Auch bei der 2. Präsentation im Final hatten wir eigentlich ein gutes Gefühl und volà – da waren wir schon Sieger!

Aber Zeit zum Feiern gabs nicht wirklich, weil in der Nacht ja noch das Österreich – Deutschland Spiel war und wir das mit den Deutschen Raphael und Phillip in Kanawa (downtown) anschauen wollten, das um 3:45 anfing.

 

Schlafen war natürlich wieder nicht drinnen und dass die armen Österreicher dann noch verloren haben, war natürlich ganz traurig.

Die Deutschen waren dafür sehr süß und haben uns noch Eierspeis-Frühstück gemacht. Übrigens haben die die coolste Wohnung in ganz Beppu, weil sie auf die ganze dampfenden Gegend in Kanawa von ihrem Balkon aus sehen:

So – Schleepis jetzt für die nächsten 2 Wochen…

Aja, eigentlich ist ja der „Preis“ für das Gewinnerteam, dass sie im Oktober zur internationalen Ausscheidung, die von einer Firma ausgerichtet wird, antreten darf. Leider gilt das nur für APU-Students und da Kobe und ich nur für dieses Semester da sind, wird das dann leider doch nix – aber trotzdem – ich glaub schon, dass ich Österreich ganz gut representiert hab ;-)

~ von chrisiinjapan am Juni 17, 2008.

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