Suchbegriffe – Best Of

•September 1, 2008 • 1 Kommentar

So wurde mein Blog am häufigsten durch Suchmaschinen gefunden und geöffnet – jaja, sex und die affen…

chrisi in japan             (is ja noch OK)  [33 mal]
chrisi sex                    [14 mal]
ekelhaft
japanerin lieb sex de   (guat!!!)
meeresschildkroete nemo
findet nemo süß
orgie
muskelmasse
sex orgie
eigenheiten vietnamesen
lustige sex bären
affe sex
geschwitzt                   (wer verdammt sucht nach sowas!?!?)
truck pause
japanischer crazy tanzstil               (ah, da hats wer durchschaut!)
der schlaue aff
christine nass              (uhlala – nach dem hat sicher der Joji gesucht ;-) )
findet man muscheln in bibione     (kann man den Leuten bitte mal erklären, wie man in einer Suchmaschine suchen muss, um auch nur irgendwas gescheites zu finden!!!)
japanische kakerlake tipp              (FREAK!!!)
raffi ist blöd                (hahaha!)
beppu „red light“         (jaja, genau!)
party von polizei aufgelöst
asiatische frisuren
lustige ninna affen
us students orgie
picknick topf indonesien

Last day – goodbye Japan

•August 29, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Hab heute brav den Christian zum Flughafen gebracht und noch die letzten Sachen in Tokyo für Agnes und Markus „erledigt“ ;-) .

Zuerst zum Meiji-jingu – ein Shrine mitten in Tokyo, der aber völlig im Wald liegt! Und das nur Minuten von den ärgsten Hochhäusern der Welt entfernt! Sehr freaky, cool und flashig!

Anschließend gings zu einem der höchsten Hochhäuser in Shinjuku, dem Tokyo Metropolitan Government Office, das im 45. Stock einen Gratis-Observation-Bereich hat… Rock on!

An meinem letzten Tag in Tokyo ist mir die Stadt plötzlich schon sehr gewaltig vorgekommen, die U-Bahnen riesig mit tausend langen Gehzeiten, wenn man wechseln wollte, und einem Einkaufszentrum an das andere gereiht…

Vielleicht hat der 1. Eindruck getäuscht, aber anscheinend ist Tokyo doch sehr sehr groß und großer und noch größer. Allerdings fällt einem das vielleicht nicht gleich auf, weil die U-Bahnen so regelmäßig und gut fahren (wenn wirklich viel los ist in Abständen von 2 oder 3 Minuten) und es auch so viele Linien gibt…

Dadurch, dass mein Flug morgen Früh geht, wars das dann wohl – ein letztes Mal Essen im japanischen Schnellimbiss (Udon und Curry) und ein schnelles Fazit vor dem letzten Mal Schlafen in einem harten japanischen Bett…

Was ich mag an Japan und was ich nicht vermissen werde:

Ich mag auf alle Fälle das Essen – Sushi, Maki, Yakidomiburi, Ramen, Udon & Soba, kalte Soba, Curry, Yakiniku… Allerdings ist es echt sehr blöd, dass das Gemüse und Obst so viel kostet und von der Qualität extrem schlecht ist (zumindest das Obst – hab im letzten Monat 2 mal einen Apfel gekauft und jedes mal weggeschmissen, weil er einmal so mehlig war, dass er einfach nur zum weghauen war und das zweite Mal, ungenießbar war, weil er extrem nach Plastik geschmeckt hat – auch innen!). Und das ist halt auf die Dauer echt ein Problem!

Bei den meisten Sachen bin ich allerdings ziemlich zwiegespalten. Auf der einen Seite ist es schön, dass du nie von jemanden angeschrien wirst, wenn du mal rempelst oder dass nie irgendjemand was Böses tut – allerdings ist das auf der anderen Seite so scheinheilig und einfach unehrlich, weil man einfach bei Japanern nie weiß, woran man ist und ob sie Sachen nur für einen tun, weil man sie darum bittet und sie nicht Nein sagen können und sich innerlich gewaltig ärgern, dass sie das tun, oder ob sie es wirklich machen wollen. Auch den freakigen, aufgetussten, metrosexuellen Kleidungsstil muss man nicht unbedingt übertragen und da mir ja hier sowieso nix passt, ist Thema Kleidung und Mode ein eindeutiges Minus!

2 Seiten hat auch die japanische Disziplin und Korrektheit, die mir prinzipell schon zuspricht und ich find, dass das in Europa gern ein bisschen adaptiert werden könnte, aber die tausend Ansagen in den U-Bahnen, auf Rolltreppen und überall sind dann doch etwas viel, genauso wie die ungeschriebenen Verhaltensregeln und Sitten.

Was natürlich cool ist, ist das Land, die Berge, das Meer, die Vulkan und Inseln, die Rehchen und die extrem schönen Tempel und Shrine, die auch nach dem 50. für mich immer noch sehenswert sind, weil jeder speziell und anders und auf seine Weise schön ist…

To be continued…

Ich glaub schon, dass Japan eines der extremsten Länder ist, weil die Kultur so speziell und ganz anders als jede andere Kultur ist – Korea zum Beispiel war da viel unkomplizierter und leichter zu adaptieren (außer dem Essen). Wert ist es die Reise auf alle Fälle – denn eine Erfahrung ist Japan auf alle Fälle – wenn man sich darauf einlässt!

Fujiyama

•August 28, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Obwohl wir die schlechtsten Wettervoraussetzungen für einen Besuch des Mount Fuji hatten, sind wir trotzdem den 2-Stunden-Weg angetreten und haben uns zum Kawaguchi-ko, dem See, der einen tollen Blick auf den Fuji-san bieten soll, aufgemacht -> allerdings war das Wetter und die Vorhersage wohl doch gegen uns und es hat natürlich wie aus Kübeln geschüttet -> sehen konnte man den Fujiyama also nur so:

So könnte er aussehen:

Allerdings gibts zum Glück noch ein ganz interessantes und cooles Fuji Visitor Centre, wo null Leute waren und wir doch irgendwie den Fuji sehen konnten und jetzt alles über seine geologische Entwicklung wissen… denn bekannterweise ist der Fuji-san ja nicht nur ein san (= Berg), sondern auch ein Vulkan und der Sage nach eine Göttin.

Für Christine: Hier die japanische Sage der Welt: Angeblich haben ganz viele Götter Japan gebaut und als sie Pause gemacht haben, sind 2 Götter in einen Konflikt gekommen, weil der eine meinte, das der Berg Soundso der höchste wäre und der andere war der Meinung, dass sein gebauter Berg Fuji der Höchste sei. Also haben sie ein Rohr über die 2 Berge gelegt und mit Wasser gefüllt – an der Seite, an der das Wasser herauslauft, ist der niedrigere Berg. Und das Wasser lief beim Berg Soundso heraus und flutete ihn. Zitat: „… and Mount Something was flooded. The other gods said their congratulation and everybody went back to work!“ THE END!!! Japanischer gehts nicht mehr!!!

Am Abend sind wir wiedermal nach Shibuya, wo es noch Nightlife-Photos gibt:

Aja, wir wollten heute früh eigentlich Yamanote-Spaß machen = in der Rush Hour mit der Linie fahren, über die gesagt wird, dass Leute mit weißen Handschuhen die Leute in den Zug quetschen… Und wir fahren mitten zur ärgsten Rush-Hour-Zeit um 9:00 (ja, in Japan geht man später zur Arbeit – so zwischen 8 und 9:30 und hört aber auch erst um 17:30 bis 19 auf!!!). Ganz gemein war aber, dass der Zug so ausgeschaut hat:

Frechheit!!! Damit ist wieder nicht bewiesen, ob die Legenden über die Yamanote nur Urban legends sind oder Fakt… Sorry!

Sendai

•August 27, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Eigentlich dachten wir, dass Matsushima 2 Tage in Anspruch nehmen würde – war aber nicht so. Also sind wir in Sendai, der wahrscheinlich größten Stadt im nördlichen Honshu, geblieben und eigentlich hat sich die Stadt als recht sehenswert herausgestellt – zumindest konnte man sich mit einer Runde durch die Stadt die Zeit recht gut vertreiben…

Masamune Date’s Mausoleum:

und der dickste Sumo der Welt!

Mann oder Frau ?!?

Matsushima

•August 26, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Dadadadaaaaaa (*Trommelwirbel*)… Hier der 3. schönste Spot in Japan – Matsushima, die Bucht mit ca. 260 Inseln, die mit Kiefern bewachsen sind.

Wir sind dem Regen in Tokyo entflohen und hatten trotz schlechter Wettervorhersage perfektes Wetter. Matsushima liegt schon recht weit im Norden und ist die letzte große Reise vor der Heimreise. Auch hier kann man nicht viel dazu sagen, weil es einfach nur ganz schön ausgeschaut hat…

Aber Hallo! – sehr vertrauenswürdig… (das linke Bild ;-) ):

Lustig war allerdings, dass wir mit diesem Sightseeing-Boot bei den Inseln herumgefahren sind und dem Boot die ganze Zeit 100 Möwen nachgeflogen sind, weil die Leute die gefüttert haben -> aber das hat zu sehr leiwanden Photos geführt:

Tokyo – Teil 1

•August 25, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

22.8. – Tokyo:

„Leider“ ist der Bus früher angekommen und unser erstes Rush-Hour-Erlebnis fand nicht statt. Todmüde (wegen der nicht gerade angenehmsten Nachtbusfahrt) haben wir unser tausend schweres Gepäck ins Hostel gebracht und sind zum Senso-ji Tempel (mit heilendem Rauch!!!) gewatschelt.

Anschließend gings zum Tsukiji Fish Market,

wo es ganz viel leckeres Sushi gibt und wir die ärmste Schildkröte der Welt (= ohne Panzer) gesehen haben – gemeine Japaner!!! Nicht die arme Kame!

Dann sind wir ins Sony Building – die neuersten Technologien anschauen und vor allem ausprobieren…

Am Abend hat mich Christian auf den Tokyo Tower geschleift – mit dem gemeinsten Lift der Welt –> mit ganz vielen Glasfenster, damit man ja sieht, wie hoch es runtergeht!!! Aber dafür war der Ausblick echt ziemlich org!

P.S. – Ich glaub ich bin schon verkühlt, weils sooooo kalt ist in Tokyo – nur ca. 25° – brrrrr!!!

23.8. – Tokyo:

Sind heute im Ueno Koen (Park) zur lustigsten Samuraistatue – nämlich zu der, wo der Samurai dargestellt wird, wie er mit seinem Hund spazieren geht…

… und zum See beim Park, wo die arme Kame (Schildkröte) vom Tsukiji Fish Market schon wiedergeboren wurde.

Anschließend gings weiter ins Edo-Tokyo Museum, wo die alte Stadt Tokyo (= Edo) teilweise in Echtgröße dargestellt ist & es ganz lustige Sachen zum Posen gibt…

Aja, ich hab noch nie gezeigt, wie das Zeichen für buddhistische Tempel aussieht:

Später sind wir zum Shibuya Crossing (Shibuya = der hippe Shopping- und Fortgeh-Bezirk von Tokyo) – dort hat man mal endlich gesehen, was in der Stadt so los ist – da gehts nämlich echt um – ca. so wie auf der Mariahilfer am letzten Adventwochenende (platzmäßig – aber 100 mal so viel Leute!)…

Bis jetzt war Tokyo ansonsten nicht so wie gedacht – keine überfüllten U-Bahnen, nicht alles so extrem klein – irgendwie halt einfach nur eine große Stadt… Aber mal schauen, denn wir fahren noch auf alle Fälle mit der Yamanote, der Zuglinie, in der Angestellte angeblich in der Rush Hour die Leute in den Zug drücken… das muss man natürlich ausprobieren!!!

24.8. – Kamakura:

Kaum weg aus der Tempelhochburg Kyoto, gehts schon wieder zur Nächsten. Dort befindet sich nämlich der Kamakura Daibutsu (Great Buddha), der 2. größte Buddha der Welt (den größten haben wir ja schon in Nara im Todai-ji gesehen…)! Cool an dem 2. größten Buddha war allerdings, dass man in ihn reingehen konnte…

Trotz Regen sind wir auch noch zum Hase-Dera ,

Kencho-ji,

Enno-ji

und dem Tsurugaoka Hachiman-gu Shrine…

Wieder eine lustige Eigenheit:

Die Rettungshelfer und sogar die Rettungsfahrer tragen volle Plastikmontur – und natürlich den altbewährten Mundschutz! Crazy, crazy, crazy!

25.8. – Yokohama:

Sind heute nach Yokohama im Süden Tokyo’s, die schon allein am Bahnhof mehr wie Großstadt gewirkt hat, als Tokyo. Yokohama hat eine der besten Chinatowns der Welt und deswegen sind wir natürlich auch gleich dorthin – da kriegt man ja fast Lust auf eine China-Reise…

Und immer dran denken:

Heavenly Bridge…

•August 21, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

20.8 & 21. 8. – Amanohashidate:

Ich hab ja versprochen, dass noch die nächsten 2 schönsten Spots Japans folgen – hier erstmal Amanohashidate an der Nordküste der Kansai Region – mit very good english…

Schön ist der Ort deswegen, weil die Bucht durch einen Landstreifen vom Meer abgetrennt wird (Süßwasser-Salzwasser-Hopping möglich!).

Schaut man zwischen seinen Beinen durch, soll Amanohashidate wie die Brücke zum Himmel aussehen -> was sie faszinierenderweise auch wirklich tut!!!

Auch gibt es hier einen der in Japan sehr raren unverbauten Strände ohne Hafen und grindigem Wasser – > juhu! Sind brav am Strand gelegen & haben im Meer geplanscht.

Neue entdeckte Eigenheit:

Viele Youth Hostels „am Land“ haben sehr lustige Öffnungszeiten, oder besser gesagt, Schlusszeiten -> von 10 am Vormittag bis 4 am Nachmittag kann man nicht ins Hostel – nicht mal in die Aufenthaltsräume – sehr angenehm?!?!? Zusätzlich hatte unser Hostel noch die allerstinkigsten Stinkeschlapfen auf der gaaaaaanzen Welt.

Heute Abend gehts noch zurück nach Kyoto – auf den Kyoto Tower und zum spacigsten Bahnhof auf der ganzen Welt…

… und dann mit dem Nightbus 7 Stunden nach Tokyo, wo wir um ca. 7:30 ankommen –> rechtzeitig zur Rush Hour! Bin ja schon mal gespannt, wie das sagenumwobene Tokyo wirklich ist…

Osaka

•August 19, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Osaka-Umeda –> der dpmmste Bahnhof aller Zeiten und überhaupt mit den meisten Baustellen auf der ganzen Welt! Sitz grad in irgendeinem Cafe, nachdem ich 1 Stunde lang versucht hab, herauszufinden, wo ich bin und wo der dumme Bahnhof aufhört und anfängt! Grrrrr! Christian crasht gerade Stadium und außerdem ist heute das doofste schwülste Wetter, dass es überhaupt gibt mit der meisten Luftfeuchtigkeit die überhaupt möglich ist! Grrrr! Doofes Osaka… Einziger Lichtblick ist meine geliebte Rina, die wir am Abend treffen werden…

Im Schneckentempo, nachdem ich herausgefunden haben, dass Osaka nicht nur aus Bahnhof besteht, zum Osaka-jo (Castle)…

… und dann zum Treffen mit Rina – hab mich ganz gefreut, die süße Japanerin zu sehen und ganz besonders, weil sie mir geholfen hat, gute japanische Musik einzukaufen.

Fazit zu Osaka: Iiiiihhhh wei Bahnhof und nur doofe große Stadt mit 10.000 Einfkaufszentren, aber nichts, das wirklich sehenswert oder spannend wäre (außer Rina-san)!

Kyoto – Stadt der Tempel…

•August 18, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

13.8. – Kyoto:

An unserem 1. Tag in Kyoto haben wir uns gleich mal die Monstertour im Südosten vorgenommen.

Heian Shrine:

Shorenin Temple:

Chionin Temple:

Maruyma Park:

Yasaka Shrine:

Kodaiji Temple:

Yasaka Pagoda:

und abschließend mit 5.000 anderen Touristen den Kiyomizu Tempel:

Und eine ganz spezielle Person ist auch grad um den Tempel spaziert – jaja, Kyoto und die Geishas…

Kyoto ist echt ziemlich cool, wenn man auf die traditionellen und kulturellen japanischen Sachen steht – alle 100 Meter steht ein anderer Tempel – es gibt ja auch „nur“ 1600 buddhistische Tempel und 400 Shinto-Shrines in Kyoto! Honto?!?

Lustig sind auch die ganzen Touristen-Rikschas – die Armen, die bei der Hitze da mit Leuten herumlaufen…

14.8. – Kyoto:

Heute waren wir zuerst im Imperial Palace Park…

…und anschließend beim Ginkakuji Tempel (= Silberpavillion), der aber „under construction“ war – sehr gemein, weil draußen natürlich nirgends angeschrieben ware, dass man fast nix vom Tempel sieht, weil sie grad dran bauen – Frechheit!

15.8. – Nara – Stadt der Hirsche (Japan – Land der Rehchen?!?) :

Hihi -> haben heute in Nara den anderen Touristen die 2 letzten Räder vor der Nase weggeschnappt und sind mit unseren super Bikes durch ganz Nara gecrused.

Zuerst zum Kofuku-ji Tempel mit der 5-stöckigen Pagoda und der Pseudo-3-stöckigen Pagoda und coolen Buddha-Statuen.

Vorbei an Hirschen und Rehchen…

…gings zum berühmten Todai-ji Tempel mit der Daibutsu-den Hall – dem größten Holzgebäude der Welt & dem grö0ten Bronzebuddha der Welt.

Im Nara Park durfte ich dann endlich die Rehchen füttern,…

…bevors steil bergauf zur Nigatsu-do Hall,…

…zur Sangatsu-do Hall und zum Tamukeyama Hachimangu Shrine ging. Aufgrund des steilen Aufsteigs waren auch kaum mehr Touristen und nur noch Rehchen zu sehen…

Letzte Destination war der Kasuga Shrine mit gaaaaanz vielen Laternen…

16.8. – Kyoto:

Nach den letzten Tagen & Tempelorgien waren wir heute „nur“ beim Sanjusangendo Tempel mit den 1000 Bronzestatuen – sehr beeindruckend -…

…und dem Fushimi Inari Shrine, mit den meisten Toriis, die ich je gesehen hab.

Am Abend wollten wir um 7 zum Delta vom Kamo-gawa Flussdelta, um das Daimon-ji-Gozan Okuribi – das Festival bei dem riesige Feuer in Formen von chinesischen Zeichen auf 5 Bergen rund um Kyoto angezündet werden – zu sehen. Allerdings waren Millionen Leute beim Bus waren & der erste Bus gleich mal voll vorbeigefahren ist, weil er bumvoll war, sind wir zu Fuß dorthin gelaufen – aber dafür hatten wir einen super Blick auf 2 Feuer!!!

17.8. – Kyoto:

Heute mussten wir unser tolles (& teures) Hotelzimmer verlassen und ins Hostel umziehen :-( . Sind sonst heute nur ein bisschen in den Shopping-Arcarden und dem Nishiki Market herumgelaufen.

Am Nachmittag sind wir nochmal zum Kiyomizu Tempel, um in den Straßen nach Samuraischwertern zu suchen – ziemlich unspektakulärer Tage, aber langsam machen sich die letzten Wochen körperlich auch schon bemerkbar…

18.8. – Kyoto:

Heute gings zur letzten Tempeltour in Kyoto – eigentlich mit den Rädern vom Hostel, aber die waren so schlecht, dass wir nach 200 m (!!!) umgedreht haben und den Bus genommen haben -> zum Glück, denn wiedermal war die City Map nicht mal annähernd maßstabsgetreu – irgendwie haben die Asiaten das nicht so drauf – Karten mit Maßstab und richtige Nordenausrichtung von Karten…

Beim Kinkakuji Tempel (Golden Pavillion) waren ca. 5 Millionen Touristen – aber auch klar, weil der ja wirklich sehr sehr sehr schön ist!

Nachdem wir über den Ritsumeikan Kyoto Campus gelaufen sind,…

… gings noch weiter zum Ryonji Tempel…

… und später dann zum Schwerter kaufen -> mal schauen, ob der Christian mit 3 Schwertern durch den Zoll kommt in Österreich. .. und wie wir das Riesenpaket in der Rush Hour durch ganz Tokyo kriegen – hihihi!

Iwakuni

•August 12, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Am heißesten Tag des ganzen Sommers hatten wir zum Glück nur unsere „Heimatstadt“ Iwakuni auf dem Plan – wo es zum Glück außer der unpraktischten Brücke der Welt nicht allzu viel zu sehen gab.

 

Trotzdem sind wir ein bisschen herumgelaufen und haben dann doch ein bisschen was angeschaut- die Samurairesidence und das Samuraimuseum (das kleinste Museum der Welt) und die weißen Schlangen von Iwakuni.

 

Nach einer gescheiten Portion Ramen (= japanische „Nudelsuppe“) sind wir noch ein bisschen im Fluss geartet und haben uns dann auf den Weg nach Hiroshima und dann weiter nach Kyoto gemacht…

Insel der Rehe…

•August 11, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

oder auch Miyajima genannt, war heute auf dem Programm… Grad als ich daran gedacht habe, dass mri die Christine erzählt hat, dass es ganz viele Rehe auf der Insel gibt und ich die Warnung gelesen hab, dass die Rehe gern Tickets und Kleidung essen, seh ich schon das erste Rehchen beim Hafen vorbei spazieren…  Sehr sympathisch!

Ganz viele Rehchen gibts da und die lassen sich streicheln und zum Posen benutzen, aber ab und zu kramen sie halt mal mit der Schnauze in der Tasche nach Essen… Abgesehen von den süßen Rehen war es auch voll schön, aber komplett org heiß…

 

Abgesehen von den Rehchen hat Miyajima auch Tempel-mäßig einiges zu bieten -> Five-Storey-Pagoda:

  

Mit der Seilbahn gings 345 m auf den Berg und dann nochmal 30 Minuten zu Fuß auf den Berg Mt. Misen - bei 35° – JUHU! Naja, besser als Regen, aber genauso nass waren wir trotzdem… Iiiiiihhhh! Dafür war der Ausblick den Weg wert. Dank des wolkenlosen Himmels konntne man bis Shikoku sehen! Sugoiiii!

Nach diesem absolut nicht schweißt treibenden Ausflug zur Spitze des Mt. Misen gings zurück zum Strand – zum Itsukushima-jinja (Shirne) mit dem „floating torii“:

 

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir dann beim Floating Torii – sehr beeindruckend…

   

 

Berechtigterweise zählt Miyajima zu einem der 3 schönsten Spots in Japan – zusammen mit Amanohashidate und Matsushima, die bald folgen…

Hiroshima

•August 10, 2008 • 2 Kommentare

Nach dem leckersten japanischen Frühstück (hamm – leere Onigiris (Reisbällchen) zum Frühstück *sarkastisch*) sind wir mit dem Bus nach Hiroshima, das im Moment komplett vollgepackt ist, weil am 6. August der A-Bomb-Jahrestag war – das heißt, es waren natürlich 1.000 Touristen mit uns im schönen Peace Memorial Park , dem A-Bomb-Dome und das Memorial Museum anschauen.

  

Und anschließend noch zum Hiroshima-jo (= Castle) …

  

Da es eben grad so umgeht in Hiroshima, waren auch alle akzeptablen Hostels und Hotels seit Monaten ausgebucht und so sind wir nach Iwakuni als Schlaflocation umgestiegen, das sich als ziemlich gut erwiesen hat… Dort gibts nämlich eine voll berühmte Brücke, über die wir leider mit all unserem Gepäck zum Hostel mussten (zur Erklärung: weil ich ja die letzen 4 Monate in Japan gelebt hab, hab ich natürlich auch noch viel Zeug und konnte nicht alles heimschicken, deswegen zieh ich mit meinem Reisentramper und einem Handgepäckskoffer durch Japan…):

Im Hotel durfte Christian ungewarnt das erste Mal einen Ofuro (= japanese bath) erleben – hihihi!

6 Tage in Korea…

•August 9, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

4.8. – Busan:

Mit der Highspeedfähre (die beim Einsteigen sehr Angst einflößend war, weil sie gewackelt hat wie wahnsinnig und ich nach 10 Sekunden schon geglaubt hab, ich lehn mich gleich wie die Christine in Tokashiki über die Reling…) gings ab nach Busan – „die“ Hafenstadt Koreas. Zum Glück hat sich das Wackeln im Stehen während der Fahrt gelegt und mein Frühstück hat meinen Magen nicht verlassen…

Busan an sich war ziemlich cool – voll große Stadt mit 100.000 Woklkenkratzern, Bergen auf der einen und Meer auf der anderen Seite mit dem ärgsten Industriehafen überhaupt. Wir sind zum Beomeosa Tempel gefahren …

    

und anschließend zum Tower rauf mit ausgezeichnetem Ausblick…

  

Haben uns auch ans koreanische Essen ran gewagt –> hot hot hot! Und ganz viel Oktopus ist überall dabei – pfui!

5.8. – Seoul:

Mit dem Highspeedzug gings heut gleich weiter nach Seoul (um so wenig Geld im Vergleich zu Japan…) Haben mit dem Beewon Guesthouse eine perfekte Location gewähnt und waren in nur 3 Minuten per pedes beim Changdeokgung, dem (lt. Lonley Planet) schönstem der vielen Paläste der ehemaligen Dynastie.

    

Auch nur 10 Minuten entfernt ist die genialste Touristen-Souvenir-Straße Insadong, wo ich meine Ersparnisse unters Volk bringen werde.

Am Bahnhof sind wir heute wiedermal von wildfremden Leuten angequatscht worden und das Ticketsystem in der U-Bahn ist auch etwas fragwürdig, aber ansonsten ist der 1. Eindruck von Seoul ganz gut – hypermoderne U-Bahnen und Züge (die Asiaten müssen sich ja denken, dass sie im ärgsten Entwicklungsland gelandet sind, wenn sie mal die Wiener U-Bahn sehen…)  und alles voll gut auf English beschrieben. Zusätzlich können auch voll viele Leute Englisch (im Vergleich zu Japan)!!!

6.8. – Seoul:

Sind heute auf dem Seoul Tower (N’Seoul Tower), wo wir die gigantische Größe von Seoul bewundern konnten.

Nach diesem Höhentrip haben wir uns mit Tsubasa (Pack JaeHan) getroffen, der uns zum Grande Park gebracht hat, wo wir den ganzen Nachmittag herumgelaufen sind. Wer ist da süßer???

       

Dann gings ab zum Dinner ( scharf !!!) und für die Jungs shoppen, um für den Nightclub gestylt zu sein, wo wir erleben durften, wie Koreaner und innen so feiern… Hihihi…

  

Wissenswertes über die koreanische Clubszene:

* die 80er, 90er-Disco-Music ist ganz hoch im Kurs

* wenn man Tip gibt, wird mal lässig ein Mädl an den Tisch gebracht (nein, keine Bezahlte, sondern ganz normale weibliche Gäste!!!)

* Alter ist wirklich relativ – von 19 bis 60, Student oder Businessman, getrunken wird bis zum Umfallen (d.h. bei für koranische Verhältnisse sind das 3 kleine Bier) und gemeinsam zu furchtbarer Musik „getanzt“ ( – der asiatische Tanzstil ist noch versteifter als der weißer Männer – das führt zu wilden, unkooridinerten Bewegungen mit „Stock im A….“)

* Boyband & Choreographien sind wieder in!

* Der Abend und die Stimmung wird vom Club / DJ bestimmt - Koreanern muss offensichtlich gesagt werden, was und wie sie was wann machen sollen…

7.8. – Seoul:

Heute sind wir getrennte Wege gegangen – während Christian Digicam kaufen war und sich die tollen Fußballstadien in Seoul angeschaut hat, bin ich auf den kulturellen Pfad gegangen – zum Deoksgung Palace, wo ich gerade richtig zur changing-of-the-guard ceremony gekommen bin.

    

Anschließend gings weiter zum Museum of Contemporary Art, wo eine extrem coole Austellung zum Thema visueller Wahrnehmung war. Die permanente Ausstellung war dafür nicht ganz so mein Fall – einfärbige Leinwände – naja, contemporary halt ;-)

 

(Lustig an der „Tür“ war, dass nachdem ich das Photo gemacht habe, plötzlich ein kleiner Bub den Türknauf geschnappt hat und weggelaufen ist – Vandalismus?!?)

  

Anschließend gings nochmal zur Insadong, wo ich heute wirklich alles alles alles gekauft habe…

8.8. Seoul:

Heute war die DMZ-Tour (DMZ = Demilitarized Zone) auf dem Programm – die geführte Tour zur nordkoreanischen Grenze. Erste Station war die Freedom Bridge & der Peace Bell…

 

… und danach gings weiter zum 3rd Infiltration Tunnel, der 1978 von den Südkoreanern entdeckt wurde. Der Tunnel war so konstruiert, dass 30.000 nordkoreanische Soldaten in 1 Stunde durch kommen konnten. Lustig war, dass der Tunnel nur ca. 1,70 Meter hoch war –> Christian ist 15 Minuten waagrecht gegangen und ich komplett aufrecht – manchmal zahlt es sich doch aus, klein zu sein :-) .

Anschließend gabs einen propagandistischen Film zur Unification, wo Korea als 1 Land dargestellt wurde, was durch den Stacheldraht und die starken Sicherheitsvorkehrungen an der DMZ allerdings eindeutig konträr war.

 

Nächste Station war das Observatory (oben) mit Blick nach Nordkorea und zuletzt die surreale Train Station, die als Zeichen der Unification einen Track nach Pyeongyang (Hauptstadt von Nordkorea) hat…

 

Generell war die Tour extrem interessant, aber auch voll freaky wegen den konträren Eindrücken, die während der Tour übermittelt werden! Aja, „nettes“ Detail zum Schluss: Ich habs immer org gefunden, dass die Südkoreaner 2 (!!) Jahre Militärdienst haben, aber in Nordkorea haben Männer 10 Jahre und Frauen 7 Jahre !!! Ausgezeichnet!

9.8. – Seoul -> Busan -> Fukuoka:

Da wir heute den ganzen Tag im Zug und mit der Fähre zurück nach Japan gereist sind, hier nur ein paar Überlebenstipps für Korea:

* Nie bei grün über die Ampel gehen – unser Taxifahrer könnte in der Nähe sein!

* Immer brav rempeln und schubsen (sonst wird man geschubst!)

* Besser auf spezielles, scharfes Essen einstellen

Fazit Korea:

Im Vergleich zu Japan reden einen hier die Leute immer an, was etwas gewöhnungsbedürftig ist. Dafür ist das Land und die coole Anordnung von Stadt & Bergen sehr schön und die Transportmittel voll stylish und sicher. Allerdings stinkt es mehr als in Japan (was nicht wirklich ein Vergleich ist, weil es in Japan so gut wie keinen Geruch hat…), aber wirklich nervig ist, dass die Klimaanlagen nicht so gut gehen… Aber großes Plus: Billig shoppen! Und Pama und Co. sind auch dabei!

Noch ein Geburtstag…

•August 6, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Alles Liebe Raffi, und hiermit allen, die noch Geburtstag haben, auch schon mal alles Gute! ;-)

Fukuoka – Beginn der Reise…

•August 3, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Nach dem traurigen Abschied von Angel & Maha haben wir (Christian und ich) uns heute nach Fukuoka aufgemacht, wo unsere Reise nach Korea und durch Japan beginnt. Wiedermal gabs eine der vielen „Ich versteh dich nicht und du verstehst mich auch nicht“-Situationen, die leider damit endete, dass ich mein gesamtes Gepäck mit nach Korea nehmen muss…

An Mama, Papa & Christine:

Hab heute den mysteriösen, möglicherweise halluzinierten See in Fukuoka gefunden – mit 1000 Libellen..

Hab mir auch im Fukuoka Asian Art Museum moderne asiatische Kunst einverleibt – von langweilig bis skurill und überwältigend schön -> alles dabei.

 

Juhu, morgen gehts dann mit der Fähre ab nach Busan…

Bye bye, Beppu…

•August 2, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Diese Woche war alles das letzte Mal…

Das letzte Mal auf der Uni…

Das letzte Mal mit allen anderen Austauschstudenten dumme APU-Rituale durchgemacht…

Das letzte Mal mit Katharina’s Neonleuchtringen auf dem Matsuri…

Das letzte Mal das schelmische Grinsen der Finnen gesehen…

Das letzte Mal Chris als Bär verkleidet…

Das letzte Mal den verlorenen Schal gefunden…

Das letzte Mal 20 Leute an einem Tisch im 68 gezwängt…

Das letzte Mal…

 

Hier meine persönlichen Picture-Highlights der letzten 4 Monate in Beppu:

 

  

      

                          

  

   

 

 

•Juli 29, 2008 • 1 Kommentar

Happy Birthday, Lisa!!!

Matsuri

•Juli 27, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Dieses Wochenende hat in Beppu das Matsuri (= Sommerfestival) stattgefunden mit dem krönenden Abschluss am Sonntag… Zigtausend verschiedene Vereine aus Beppu und Oita haben sich am Strand versammelt und gemeinsam über 2 Stunden traditionelle Tänze zelebriert… Ich hab noch nie so viele Kimonos auf einmal gesehen und bin sicher, dass das nicht so schnell wieder passieren wird…

    

Auch die APU hat einige internationale Studenten zum Mitmachen motiviert…

 

Abschließend gabs eines der Feuerwerke, für die Asien ja so bekannt ist… Sugoiiiii!!!

         

Kagoshima – Miyazaki – Aoshima

•Juli 22, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Die wahnsinnige österreichische Einheit Christin & Christin habt sich am Sonntag Abend nach der Photosession (hihi – sehr lustige neu gelernte japanische Eigenheit –> nach einem Date nimmt man ein Mädchen zu einem Photoautomat und macht Photos von ihr/mit ihr… Jaja, das klingt ja normal, nur kann man damit solche Dinge vollbringen (und ich denke, wir haben uns da noch zurückgehalten, weil wir zu fasziniert waren, dass soetwas überhaupt möglich ist…):

mit dem 7,5 Stunden Nachtbus auf den Weg in den Süden von Kyushu – nach Kagoshima – begeben… Angekommen um 6:15 steigen wir aus dem Bus aus und könnens nicht glauben, dass es um so eine Zeit schon so heiß sein kann – keine 30 Sekunden hats gedauert und schon haben wir wiedermal geschwitzt… Juhu! So sind wir also schlaftrunken durch die Stadt getorkelt und haben dann die Fähre nach Sakurajima genommen…

Highlight in Kagoshima ist nämlich eindeutig die gegenüberliegende Insel Sakurajima mit dem aktivsten Vulkan auf Kyushu…

… Tempel untergegangen in Lava und sehr skurlile Skulpturen…

   

Weiter gings am selben Tag noch an die Ostküste von Kyushu nach Miyazaki…

  

Und von dort aus sind wir dann am nächsten Tag auf die Trauminsel Aoshima und haben uns dort einen chilligeren Tag mit Plantschen im seichten Meer gemacht!

 

    

 

Und für alle Elisabethfans… – leider sind das alte Plakate, sonst wär ich schon in der 1. Reihe – hihihi!

Goodbye IMATs…

•Juli 19, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Heute gabs schon die erste Abschiedsparty für die ersten Leute, die Beppu schon die nächsten Tage verlassen (die Leute aus dem IMAT-Programm, die hier 1 Jahr waren). Zur Feier/Trauer gabs Grillen und Bier am „wunderschönen“ Beach von Beppu.

 

Der deutsche Grillmeister Philip und seine Freundin Nina, die sich morgen auf den Weg nach Hause machen – ohne Flugzeug… Wie das geht? 3 Wochen Zug und eine Menge neuer Erfahrungen – Gambate, euch beiden!

 

T-Shirt-Parade-Überzeugungsfragen: Groß oder klein? (Meron) oder doch eher Gift’s Neon-Schrei nach „Fuck diets!“…

 

Das ist aber mal ein großes Bier…                                  Sweaty Angel…

Hab ich schon erwähnt, dass es im Moment komplett heiß und schwül ist und es immer, auch an diesem Abend, um Mitternacht am Meer noch die gleiche Temperatur hat, wie um Mittag im Schatten – Ausgezeichnet!!!

Photo mit den 3 österreichischen Coachsurferinnen, die bei Angel & Maha untergekommen sind.

Und damit die Leute in Beppu doch ab und zu daran denken, dass Gaijins (Ausländer) auch nur Menschen sind:

Korean Week

•Juli 17, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

… die letzte uns sogleich schlechteste „Themenwoche“ – mit jeder Performance hab ich überlegt, meinen anstehenden Korea-Aufenthalt nicht doch zu verkürzen… Es begann ganz gut mit den traditionellen Trommeln und dem coolsten Typen, der einen Hut mit einem Drehband auf dem Kopf hat und die ganze Zeit mit seinem Kopf wackelt und dann sehr coole Formen mit dem Band macht…

 

Und danach waren auch meine Leute vom Taekwondo dran, die auch voll super waren und tausend Bretter auseinander geschlagen haben…

ABer ab dem Zeitpunkt wurde es schrill, skuril und absolut langweilig – zum 1. durch die komplette schräge koreanisch traditionelle Musik beeinflusst, zum 2. aber auch durch das sehr schlechte Timing (jeder Performance an die 15 Minuten – und das bei ca. 10 verschiedenen…). Geendet hat das ganze in der koreanischen JPop (= Japanese Pop = vorzugsweise Boybands alà Backstreet Boys oder sudernde Frauchen) Tanzversion… Naja, Augen zu und durch…

Fukuoka

•Juli 17, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich hab meine Eltern die letzten Tage noch nach Fukuoka begleitet, nachdem sie ohne mich 5 Tage in Kyoto ausgekommen sind. Hier ging gerade ein Festival zu Ende und die Leute waren schon eifrig am abbauen – in der besten Arbeitskleidung aller Zeiten:

Sehr cool ist auch, dass die Leute bei diesem Festival dieses Ding herumgetragen haben (wer genau schaut sieht am unteren Rand des Bildes meine Mami zum Vergleich…):

Ansonsten haben wir brav Tempel und Schreine angeschaut – in 1000%iger Luftfeuchtigkeit… Das Wetter wird mittlerweile etwas unschön, da es nicht einmal in der Nacht ein bisschen abkühlt :-( . Hier ein paar Pics von dem, was Fukuoka so zu an Traditionellem zu bieten hat:

         

                                                          HelloKitty! – Gaben an die Götter…

 

 

Und hier sehr geile Erdbebenstoßdämpfer an der Main Post Office…

Yakiniku

•Juli 13, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

… ist im Prinzip japanisches Barbecue – nur dass alle um den Tisch herumstehen und versuchen in kürzester Zeit möglichst viel Fleisch zu ergattern… Sugoi!

 

Goji (mein RA = Resident Assistent) und Tomomi…

Die Party, die von der Polizei aufgelöst wurde…

•Juli 11, 2008 • 1 Kommentar

Heut hat Joy aus Ecuador Geburtstag gehabt, und weil sie ja so wie unsere Floor-Mami ist, haben wir für sie eine Party in Simon’s flat organisiert.

  

Baigels, Mandy, Prutan               Mandy & Joy                         Simon

Klar, dass die Nachbarn bei diesem Aufgebot an foreigners sich sehr unwohl gefühlt haben und weil Japaner ja bekanntlich Konfrontationen vermeiden, haben sie sich nicht zuerst bei uns beschwert, dass wir um 11 (!!!) am Freitag abend (!!!) auf der Terrasse gegessen haben und dabei in der Wohnung (!!!) die Musik leise laufen hatten – jede „normale“ Party ist da lauter. Aber in Japan sind die Wände dünn und die Leute nicht tolerant und so ist um 12 die Polizei mit 3 Autos (!!!) angerückt. In die Wohnung ist der nette Polizeibeamte auch gleich gekommen – bei so vielen Ausländern kann ja was nicht stimmen! Und dieser nette Herr hat uns dann erklärt, dass wir in 20 Minuten aus der Wohnung raus müssen – alle, bis auf die Mieter (!!), und er auch nachschauen kommt, ob wir wirklich alle weg sind. Sollte noch jemand in der Wohnung sein, rufen sie APU an (!!!) und die streichen uns dann unser Scholarship! Sehr sehr japanisch!

Stellt euch diese Situation mal in Österreich vor – die Polizei ruft bei der Uni an und beschwert sich, dass die Studenten am Freitag abend am Balkon gegessen haben und dabei zu laut geatmet haben…

 

Thaiweek

•Juli 11, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Heute war wieder eine der südostasiatischen Performances – diesmal von Thailand. Von traditionell bis aufreizend (hallo – Sextourismus!) war alles dabei.

 

Höhepunkt war allerdings Khya (auch einer von den netten Amerikanern – durch und durch schwul), der die Tanzeinlage seines Lebens hingelegt hat und die „originalen“ Tänzer schlecht aussehen hat lassen.

                 

Family Böhm in Beppu

•Juli 8, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Nach dem anstrengenden Trip von Nagasaki nach Beppu, durfte sich die Family in Beppu mal richtig erholen – mit Onsen, Hells und herrlichem Wetter…

Ich hab ihnen natürlich auch meine Uni gezeigt und mein tolles Dorm - meine Leute am Stock waren natürlich höchst erfreut über Mozartkugeln…

Und natürlich hat auch ein Essen mit Maha und Angel nicht fehlen dürfen. Zusätzlich gabs die Kakerlake gratis dazu…

 

Ich hab ja noch gar nicht von Snack Bars erzählt!!! Beppu ist bekannt für seine Onsen und Hot Springs und für Sextourismus. Das bedeutet natürlich eine Menge Bordelle und andere Vergnügungslokale, die hierzulanden aber als „Snack Bars“ bekannt sind – muss man auch wissen, dass es da nix zu essen gibt ;-) . Als ich das erste Mal im Red light district war, hab ich mich gewundert, ob sich die Japanerinnen zum Fortgehen so schön anziehen oder ob irgenwo ein Prom grad war – denkste – Arbeitskleidung ist das!

Nagasaki, Kumamoto & Aso-san

•Juli 6, 2008 • 1 Kommentar

 

Hamm, hamm – unsere liebsten Snacks für zwischendurch!!!

Hab Freitag meine Eltern mit der Christine vom Flughafen in Fukuoka abgeholt und sind gleich direkt nach Nagasaki gedüst – zwar in den kleinsten Ryokan (= japanese style hotel) aller Zeiten mit dem kleinsten Klo aller Zeiten, in dem aber die größte Kakerlake ever drinnen war (–> man fühlt sich dann doch sehr eingeengt auf 1 m² mit einer 15 cm großen Kakerlaki)…

Haben am nächsten Tag dann brav Sightseeing gemacht – Atomic Peace Park & Hypocenter & Museeum…

 

 

Ein paar historische Fakten:

Die Atombombe, die am 9. August 1945 – 2 Tage nach dem Abwurf von „Little Boy“ auf Hiroshima – über Nagasaki abgeworfen wurde, war eigentlich für die industriell boomende Stadt Kokura geplant. Aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse über Kokura wurde das Ziel auf die Schiffbauindustriestadt Nagasaki gerichtet. Obwohl die Bombe “Fat Man“ wegen starker Bewölkung ihr Ziel (das Zentrum von Nagasaki) verfehlte, wurde die halbe Stadt zerstört und rund 74.000 Menschen (bei einer ursprünglichen Bevölkerung von 200.000 Einwohnern) getötet.  

 

Nach dieser ernüchternden, schockierenden, aber auch sehr wertvollen geschichtlichen Erfahrung, gings dann weiter nach China Town (Nagasaki galt als Tor zur Welt).

 

Bevors dann weiter ging nach Kumamoto, sind Christine & ich noch durch den massiven Friedhof mitten in der Stadt gelaufen und haben letztlich doch den Schildkrötentempel noch gesehen (Schildkröte deswegen, weil sie für eine langes/ewiges Leben steht):

  

Am Abend haben wir noch ein bisschen Kumamoto unsicher gemacht, auch wenn das Castle leider schon zu war….

        

Weiter gings am nächsten Tag gleich weiter zum aktivsten Vulkan auf Kyushu – Aso. Ziemlich cooler Vulkan, so richtig blubbernd und brodelnd – na, Bschäsi – neidisch ;-) .

 

Mit dem Bus gings dann nach durch den wunderschönen Nationalpark zwischen Aso-san, Yufuin und Beppu…

… und wir hatten sogar noch Zeit für Running Sushi in Beppu. Sind direkt vor dem Koch gesessen, was schon allein lustig zuzuschauen war, wie er die Fischis so zerschneidet. Aber als er dann aus dem Aquarium hinter sich plötzlich einen frischen Fisch rausgefischt hat und vor uns mal das Messer in seinen Kopf gerammt hat, war das natürlich sehr sehr sehr cool – jaja, so frisch muss Sushi sein!!!

 

Indonesian Week

•Juli 3, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

In diesem Quater gibt es jede Woche eine „Themenwoche“, in der sich ein Land vorstellt – verschiedene Vorführungen am Campus, Dekoration in der Cafeteria und abschließend eine 2-stündige Show, in der die tradtionellen Tänze, Musikformen und Bekleidung vorgeführt wird. Diese Woche war Indonesia dran…

    

Poker und Party…

•Juni 30, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Marlene, du wirst ganz stolz auf mich sein – hab mich im 2. Teil des Semesters zu einer ganz „braven“ Austauschstudentin gemausert. Das liegt zum Einen daran, dann ich nur Montag, Donnerstag und Freitag Kurse habe (und die fangen nie vor 12:00 an) und zum Zweiten, dass ich jetzt doch schon einige nette, lustige, eigenartige Leute kenn und deswegen doch irgendwie jeden Abend was los ist. Die Lieblingsbeschäftigung de Jungs ist zur Zeit grad bis 5,6 in der Früh pokern – und wer macht da natürlich gleich mit?!?! Ich stell mal die Hauptakteure vor:

Kevin – einer der wenig aushaltbaren & netten Amerikaner (sorry, aber prinzipell kommen vor allem die Europäer mit der Ami-Coolness nicht so gut klar), sieht im Schnitt 5 mal pro Woche den Sonnenaufgang, wenn er vom Fortgehen heimkommt….

Joji – der japanische Schweizer, der die letzten Jahre im Big Apple verbracht hat. Japanese look – European attitude & American English – sehr verwirrend. Schlägt uns prinzipell immer im Poker (obwohl er mit den unmöglichsten Karten spielt, mit denen man nie gewinnen kann!).

Chris – japanischer Indoneser (hab ich schon mal erwähnt, dass mir dieses „ich bin in 10 Ländern aufgewachsen und hab 3 verschiedene Pässe und war schon in allen Städten in Europa und Amerika“-Ding auf die nerven geht? – Man fühlt sich sehr langweilig, wenn man dann erklärt, wo man herkommt ;-) ), der „vernünftige“ der Gruppe, studiert brav und fleißig – sein einziges Laster ist da wohl Pokern…

An den Wochenenden rottet sich die deutsch-sprachige Community unbewusst immer zusammen, obwohl es eigentlich sehr ärgerlich ist, wenn man mit den Deutschen unterwegs ist, weil dann jeder glaubt, dass wir auch aus Deutschland sind – iiiiiiiihhh!!!

Raphael- der klassische Bayer, Naturbursche und besonders unterhaltsam im betrunkenen Zustand (Seine Monologe sind Gold wert!).

Philip – der bodenständige Deutsch-Deutsche aus dem Sauerland (jaja, versucht mal herauszufinden, wo das ist!!), klaut gern unseren österreichischen Wein – Frechheit!

Volker – der schüchterne Stuttgarder, der hier noch weitere 3 Jahre verbringen wird (der Ärmste). Ist manchmal echt süß, weil er die ganze Zeit unbeabsichtigt (!!) deoppeldeutige Aussagen liefert und es nie selber checkt…

Meron – eigentlich Engländer, aber ist in Mannheim aufgewachsen. Ist der brave Student, aber am Wochenende – uhlala!

Die Christine, das verrückte Huhn, muss ich eh nicht erwähnen –> das „wir“ in meinen Sätzen kennzeichnet die österreichische Einheit…

Zu guter Letzt haben wir dann noch Solveig aus Island, die es zu später Stunde nicht mehr so leicht hat mit uns, weil die Jungs andauernd von English auf Deutsch und zurück switchen…

Wie man ziemlich leicht erkennt, häng ich gern mit den „Jungs“ herum – das liegt wohl daran, dass die asiatischen Mädls hier sehr sehr sehr girlie-like sind und auf längere Sicht nicht viel außer Kochen & Gespräche über Maniküre zu kriegen sind – und die raren westlichen Mädls sind zum Teil auch schon japanized…

さようなら

Regenzeit

•Juni 28, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

… ist sehr sehr sehr sehr sehr sehr ekelhaft!

Es hat jetzt grad mal wieder 5 Tage durchgeregnet – und nebelig ist es sowieso immer und schwül und ekelhaft…

BCC Queen & Fußballgirlie

•Juni 17, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich hab ja schon von der Business Case Challenge kurz geschrieben. Hier mal ein Zeitplan zum besseren Verständnis:

        Samstag 10:00 – Vergabe des Cases

        Sonntag 11:00 – Abgabe der Präsentation

        Sonntag 13:30 – Präsentation mit 2 Richtern

       Montag 18:00 – 20:00 – Präsentationen der Finalisten

Kurz hat der Fall so ausgeschaut, dass wir für den indischen Autohersteller „Tata“ eine zukünftige Strategie entwickeln sollten. Zur Verfügung gestellt wurden lediglich eine kurze Beschreibung der Firma und ein Seminarraum für jede Gruppe. Und los gehts…

Wir haben mal wie die verrückten gelesen, im Internet recherchiert und sind dann mit den ärgsten Ideen gekommen. Dass wir wirklich die ganze Nacht nicht schlafen würden, habe ich aber trotzdem nicht gemacht, aber die Realität hat dann doch so ausgesehen, dass ich am Sonntag um 17 Uhr das erste Mal geschlafen hab. Trotz imensem Schlafenzug und einer Überdosis Kaffee und Schokolade wars eigentlich ganz witzig mit meinem Team (jedes Team bestand aus 4 Leuten – insgesamt 39 Teams im Wettbewert). Ich stell mal kurz vor:

Alvin aus Indonesien, ca. so groß wie ich, im 3. Jahr, komplett japanized (stylemäßig) und hat die genialsten Ideen und eine ausgewöhnliche Kombinationsgabe.

Emily aus Indoesien, das verrückte Huhn der Gruppe, extrem kreativ, kaffeesüchtig und aufgedreht und einer der liebenswertesten Menschen in APU.

Kobe aus Hongkong, die schüchterne Asiatin, Theoretikerin, ruhig und kann Präsentation nicht leiden, aber steigert sich bei den eigentlichen Präsentationen um 1000%.

Wir waren Sonntag früh nur schnell duschen und dann haben wir mal unsere erste Präsentation gehalten, mit der wir im Großen und Ganzen mit unsere Lösung und unserem Auftreten ganz zufrieden waren – die Jury anscheinend auch –> haben am Montag früh erfahren, dass wir unter den 5 Finalisten sind, die am Abend nochmal präsentieren (als letztes Team des Abends).  Dazu muss noch gesagt werden, dass wir am Montag natürlich alle normal unsere Kurse hatten und bei der finalen Präsentationen eigentlich immer noch völlig übermüdet waren.

 

Auch bei der 2. Präsentation im Final hatten wir eigentlich ein gutes Gefühl und volà – da waren wir schon Sieger!

Aber Zeit zum Feiern gabs nicht wirklich, weil in der Nacht ja noch das Österreich – Deutschland Spiel war und wir das mit den Deutschen Raphael und Phillip in Kanawa (downtown) anschauen wollten, das um 3:45 anfing.

 

Schlafen war natürlich wieder nicht drinnen und dass die armen Österreicher dann noch verloren haben, war natürlich ganz traurig.

Die Deutschen waren dafür sehr süß und haben uns noch Eierspeis-Frühstück gemacht. Übrigens haben die die coolste Wohnung in ganz Beppu, weil sie auf die ganze dampfenden Gegend in Kanawa von ihrem Balkon aus sehen:

So – Schleepis jetzt für die nächsten 2 Wochen…

Aja, eigentlich ist ja der „Preis“ für das Gewinnerteam, dass sie im Oktober zur internationalen Ausscheidung, die von einer Firma ausgerichtet wird, antreten darf. Leider gilt das nur für APU-Students und da Kobe und ich nur für dieses Semester da sind, wird das dann leider doch nix – aber trotzdem – ich glaub schon, dass ich Österreich ganz gut representiert hab ;-)

Happy Birthday!

•Juni 17, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Alles Liebe zum Geburtstag, Nicky!

One week in paradise…

•Juni 11, 2008 • 1 Kommentar

4.6. Destination: Naha - Sonnenschein

Nachdem wir bis 3 Uhar auf der tollen freakigen Party im neuen Club waren, war das Aufstehen nicht ganz so leicht. Aber als Cec 30 Sekunden nach meinem Wecker an meine Tür klopfte und mir mitteilte, dass der Bus nach Fukuoka wegen dem schlimmen Nebel nicht nach APU kommt und wir stattdessen nach Kanawa mit dem Taxi müssen, war ich hellwach. Obwohl wir eine halbe Stunde aufholen mussten, erwischten wir den Bus –> Schleepis!

Fliegen war voll cool, weil 1. der riesige Flieger komplett leer war und 2. der Ausblick auf die Okinawischen Inseln sehr lässig war.

 

Angekommen in Naha war es mal eine Herausforderung unser Hostel „Base Okinawa“ zu finden, weil der Taxifahrer null Ahnung hatte, wo wir hinwollten und die Leute bei der Infostelle am Flughafen, als sie den Namen des Hostels gehört hatten, mal die Liste der amerikanischen Militärbasen herausholten. Das Hostel war dafür eigentlich sehr süß alternativ, der „Strand“ allerdings sehr enttäuschend – das lag wohl an der Straße, die im Meer war, und den vielen Baustellen im Meer. Es wurden im Schock leider keine Photos gemacht, aber hier eine Skizze zum besseren Verständnis:

Nach dieser tragischen Erkenntniss schlenderten wir in der Stadt herum, kauften 1000 Hello Kitties! und dann HAMM HAMM! Weil wir noch vom Dienstag „etwas“ übernachtig waren, sind wir dann zurück ins Hostel, wo wir die sehr verzweifelte Deutsch-Japanerin Keko kennengelernt und noch Erlebnisse ausgetauscht haben.

Fazit: Grindiger Baustellen-Beach; noch weniger Mistkübel als in Beppu, dafür sind die Leute lässiger; heiß, heiß, heiß!

  

 

5.6. Nago – Sunshine

Sind heute früh nach Nago im Südwesten von Okinawa aufgebrochen. Hatten uns am Vortag ein cooles Hotel rausgesucht, aber dort hat dann keiner abgehoben (sehr mysteriös!). Sind deswegen dann ziemlich verwirrt durch Nago gelaufen auf der Suche nach einem Guesthouse. Als wir dann endlich was gefunden haben, waren wir komplett durchgeschwitzt und ein „bisschen“ geschockt – vor allem Christine, die gleich mal eine Eidechse an der Wand über ihrem Bett gesehen hat.

Heiß, heiß, heiß und schwül, aber süße Hängematten und ein Strand voller Muscheln und Einsiedlerkrebsen.

 

Haben uns in die Stadt aufgemacht – viel netter als Naha, aber keine Insektensprays – Cec hatte nach ca. 30 Minuten tausend Megastiche. Es war noch heißer –> schwitzi! Und natürlich haben Joona (der Finne) und ich uns einen schönen Sonnenbrand eingefangen. Haben am Abend okinawische Sake probiert und sind in der Hängematte herumgelegen. Joona ärgert mich die ganze Zeit, dass ich wie eine Amerikanerin ausschau – kompletter Blödsinn (Hintergrund dazu: Okinawa war nach WWII extrem lang von den Amerikanern besetzt und auch jetzt gibt es dort noch imense Stützpunkte – deswegen sind die Amis halt nicht so sehr beliebt dort).

Haben noch eine Rieseneideches, eine Mega-Kakerlake und eine riesige Spinne gesehen. Sitz/lieg jetzt immer noch in der Hängematte, hör den Grillen und der okinawischen Musik (sehr japanisch-hawaiianisch) zu und schau aufs Meer!

6.6. Nago – Regen :-(  

Schlafen war nicht wirklich drinnen heute, wegen Angst vor Tierchen und extremer Hitze. Waren aber im Ocean Expo Park, wos viele viele coole Fischis gibt und vor allem ganz große:

HAMM! Unser liebstes Essen – Tako (Oktopus)!

  

Lustiges Fischi, Walhai und Riesenrochen!

  

            

Als wir rauskamen, hats leider voll geregnet :-( . Wir haben den Joona noch ins Blumen-Tropenhaus geschleift und sind dann aber bald wieder „nach Hause“, wo wir wiedermal tausend Stunden in den Hängematten gelegen sind, freakige Stories von einem Kanadier erzählt bekommen haben und leider der Guesthouse-Besitzerin bei ihrem Versuch Bongo zu spielen „gelauscht“ haben – sehr uncool!

Als am Morgen aufgewacht sind, dachten wir, ein Taifun weht grad über uns hinweg, weil sich der Wind in der Strandhütte voll arg angehört hat.

Highlight: Joona wacht in der Früh auf und erzählt uns, dass er aufgewacht ist und seine Hand bewegt hat und plötzlich etwas Warmes gespürt hat und dachte, dass er ja gestern gar kein Mädl mitgebracht hat und dann ist er draufgekommen, dass die Katze sich zu ihm gekuschelt hat. Die lieben Finnen sind ja als ziemlich kühl bekannt, aber Joona ist ein Paradebeispiel eines Finnen – trinkt gerne, genügsam (wenn Bier vorhanden) und komplett emotionslos. Zitat (zur Katze, natürlich ohne die geringste Erregung in seiner Stimme): „I don’t like cats. I was so angry.“

 7.6. Nago, Naha, Tokashiki – Regen & Wind

Heute morgen gings dann trotz dem „Orkan“, der ja eigentlich doch nur starker Wind war, zurück in die Hauptstadt Naha und von dort gleich weiter mit der Fähre nach Tokashiki-jima. Da es „etwas“ windig waren und dadurch „etwas“ hohe Wellen waren und unsere Fähre keine riesige Fähre, sondern eher ein großes Boot war, wurde uns allen „etwas“ schlecht. Vor allem Christine hat es schlimm erwischt und als wir in Tokashiki Habour zum Stehen kamen, hat sie mal die ganze Boardseite angespieben – Guat!

Nachdem uns der Taxifahrer ein scheißiges und zu teueres Hotel aufschwatzen wollte, haben wir das Hostel Marine gefunden (japanese style, d.h. man hat einen Tatamiroom, in dem man auf dem Boden schlaft – klingt jetzt zwar unbequem, ist es aber nicht). Wetter war leider nicht so cool, aber der Beach dafür umso mehr!

  

Unsere Hostelbesitzer haben am Abend gegrillt und waren so nett, uns ein Teller mit gegrillten Meeresschnecken herzustellen – sehr aufmerksam. Aber schmeckt eigentlich „besser“, also man glaubt…

8.6. Tokashiki-jima – strahlender Sonnenschein

Die Hostelbesitzer haben uns heute zum Tokashiku Beach eingeladen (wir residieren am Aharen Beach). Sind in dem voll „coolen“ Truck hingefahren und haben dort Schnorchelzeug gekriegt und die allercoolste, allergrößte Meeresschildkröte überhaupt gesehen – direkt unter mir!!!! Die war mindestens so groß wie ich – mindestens!

  

 Zurück am Aharen Beach sind wir dann noch mit Nemos Freunden herumgeschwommen. Leider hat mich die böse Sonne ein bisschen verbrannt und ganz gemeine Sonnenallergie ausgelöst. Die fiesen Mosquitos haben auch meinen ganzen Körper angeknabbert – Grrrr! Pokern jetzt grad und trinken Orion Biru und denken an Crush, die Meeresschildkröte!

9.6. Tokashiki-jima – noch mehr strahlender Sonnenschein

Sind heute faul am Beach herumgelegen, ich eingewickelt in Tücher, um meinen etwas „ausgeprägten“ Sonnenbrand nicht zu verstärken. Waren mit Nemo und seinen Freunden schnorcheln -> sehr cool, wenn man davon absieht, dass man ca. 10 Liter Salzwasser dabei verschluckt…

 

Am Abend sind wir wie immer vor dem Hostel gesessen, haben gepokert, Postkarten geschrieben und Joona geärgert (wobei das bei seinem kühlen Gemüt fast nicht möglich ist!). Als ich und Cec ins Bett gehen wollten, ist die großte aller Kakerlaken im Gang vor unserem Zimmer hin und her geflogen (ja, die können fliegen!). Töten konntne wir sie nicht, weil wir dazu einen Vorschlaghammer gebraucht hätten, deswegen haben wir (erfolgreich) verusch, sie mit Anti-Mosquito-Spiralen auszuräuchern. Krieg immer noch eine Gänsehaut, wenn ich an das Monster denk!

Aja, hab ich schon erwähnt, dass es hier 1. tausend Streunerkatzen gibt – die Insel der Katzen:

 

Und 2., dass man fast in jeder Muschel, die man aufhebt, einen Einsiedlerkrebs findet – am Anfang ist das ja lustig, aber wenn die in den allerschönsten Muscheln drinnen sind, kann das ganz schön nervig sein! Hab stundenlang versucht, sie mit anderen, besseren Muscheln herauszukriegen – aber no way! Doofe Einsiedlerkrebse, die meine schönen Muscheln in Beschlag nehmen!!!

   

10.6. Tokashiki-jima / Naha - Sonnenschein

 

Mussten heute unsere Trauminsel verlassen & zurück nach Naha. Joona & ich wollten eigentlich noch kajaken gehen, aber die doofen Wellen waren zu hoch –> sehr gute Voraussetzungen für die Fähre! Unser süße Hostelbesitzerin hat uns zum Hafen gebracht und noch ein paar coole Viewspots gezeigt mit der coolsten Aussicht überhaupt! Bye, bye, Paradise!

Die Fähre war trotz höherem Wellengang recht harmlos im Vergleich zur Hinfahrt. Sind in Naha in unseren süßen Ryokan (= japanese-style Hotel) eingezogen und dann shoppen gegangen. Joona hat sich als das größte Mädchen entpuppt (was shoppen betrifft)!

Am Abend waren wir dann noch ganz schön essen – hamm hamm Fischi! – und haben in der Strandbar mitten in der Stadt (!) Cocktails geschlürft.

11.6. Naha – Sonne & Wolken

Heute war unser letzer Tag in Okinawa :-( . Haben uns das Castel angeschaut und sind dann am Nachmittag zum Flughafen.

 

Kaum war Kyushu in Reichweite, wurde es wolkig und neblig und wir wollten gleich wieder umdrehen! Goodbye Tokashiki, goodbye okinawa, goodbye Nemo, Crush, Dorie, Sand, Sonne, Krebsis, Kakerlakis, Mosquitos, gut gebräunte Okinwaner, Reggae, Ukolele, Bongos,…

Party

•Juni 3, 2008 • 1 Kommentar

Ich war heute endlich mal eine gute Austauschstudentin und hab „gscheit“ Party gemacht.

In der „Stadt“ hat heute ein neuer Club aufgemacht und da heute die letzten Prüfungen waren, sind so ziemlich alle foreign students dort gewesen. Mit „all you can drink“ und lauter Austauschstudenten könnt ihr euch die losgebrochene Orgie (copyright Mischa) glaub ich ziemlich gut vorstellen – Ausgezeichnet!

 

Es ging zwar am nächsten Morgen um 6 schon nach Okinawa, aber ich muss doch ein bisschen versuchen, eine gscheite Austauschstudentin zu sein – das wird ja sonst echt peinlich :-) .

Plitsch Platsch

•Juni 2, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Yeah, heute hat die 1-monatige Regensaison begonnen. Im Schnitt bedeutet das 25 Regentage im Juni! Zum Glück gehts in 2 (!!!!) Tagen nach Okinawa, wo die Regenzeit schon am abklingen ist.

Taifun

•Mai 26, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Juhu! Bin heute Früh aufgewacht und hab mir gedacht: „Das ist aber ein starker Wind draußen!“. Im Laufe des Tages haben wir dann gehört, dass uns der Taifun, der eigentlich auf Kyushu zugesteuert hat, nicht getroffen, sondern dann doch noch abgedreht hat – GUAT!

Trip zu Daihatsu & Nissan

•Mai 21, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Bin heute mit meinem Kurs „International Comparative Management“ zu Werkbesichtigungen zu Nissan & Daihatsu auf Kyushu gefahren. War ziemlich cool, vor allem, weil ich noch nie vorher diese coolen Industrieroboter gesehen hab – die können alles alles alles machen und drehen sich dabei 10 mal um die eigene Achse – sehr cool!

       Die Ladies von Daihatsu

Daihatsu war ziemlich interessant, vor allem bezüglich der „Mitarbeiterfreundlichkeit“: Es gibt beim Werk 1 großen Parkplatz mit vorgegebener Ordnung: Am nahsten zum Werk parken Daihatsu-Autos, dann die Toyotas (Daihatsu ist eine Tochter von Toyota) und zuletzt alle anderen Marken. Bei dem riesigen Parkplatz geht man dann mit dem „falschen“ Auto schon mal 10 Minuten länger. Schlimmer ist allerding, dass man, nachdem man ein halbes Jahr lang bei Daihatsu gearbeitet & immer noch ein „fremdes“ Auto hat, nicht mehr am Parkplatz parken darf –> entweder einen Daihatsu kaufen oder mit dem Rad zur Arbeit! Sehr mitarbeiterfreundlich!!!

Sonst wars auch lustig – unser Professor Dr. Damon Drummond (auch bekannt unter Dr. D.) hat selbst den Kleinbus gefahren – wie auf einem Familientrip! Auf dem Heimweg sind wir dann noch bei ein paar Sightseeing-Punkten in Kyushu stehengeblieben.

Castle, Raila (Lettland), Ich & Emily (Indonesien)

Aber Vorsicht – beim Shrine von Usa treiben sich böse Hexen herum!

 

  

 

                                                                                Dr. D.

Muss jetzt leider doch mal kurz von der Uni erzählen, sorry!

Der Kurs, mit dem wir den Trip gemacht haben, war International Comparative Management, den nur 20 Leute belegt haben und der aufwändigste Kurs überhaupt ist – aufwendig deswegen, weil wir hier auf unsere finale Präsentation im Rahmen des BCC vorbereitet werden. Das BCC (Business Case Challenge) ist die uni-interne Ausscheidung für den internationalen Wettbewerb im Herbst in Hongkong, der von einer Firma fianziert wird unf für die die Teilnehmer eine neue Strategy entwickeln müssen. Zeit dafür sind ca. 24 Stunden mit abschließender Präsentation der Ergebnisse. Für mich findet diese Vorausscheidung am 14 & 15 Juni statt. Bin schon sehr gespannt – hab ein voll nettes Team – eine sehr schlaue Indonesierin, einen ganz Liebe aus Hongkong und noch einen Indonesier. Drückt uns schon mal die Daumen!

Happy Birthday…

•Mai 21, 2008 • 2 Kommentare

Alles alles alles Liebe zum Geburtstag liebe Agnes und liebe Kathi!!!!

Aquarium und Mt. Takasaki

•Mai 18, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Juhu! Christine, Maciek und ich waren heute im Aquarium in Oita und am Monkey Mountain (Mount Takasaki). Ziemlich cool, viele Fischis und Affen. Die Affen am Mt. Takasaki leben dort gehegefrei & werden nur dort oben gefüttert, damit sie nicht in die Stadt runterkommen. Ich glaub Bilder sagen mehr als Worte in diesem Fall:

 

                 

 

                     Dorie, Nemo & Marlin                        Crush, die Schildkröte

   

  

                 

 

Photoorgie

•Mai 9, 2008 • 3 Kommentare

So, ich hab heute so ziemlich alle Leute, die sich zwischen 23 und 24 Uhr in der Küche aufgehalten haben, zu Photos gezwungen, damit ich euch mal zeigen kann, mit wem ich so zusammenleben…

Als erstes haben wir mal Nika, die russische Isländerin, und Xing aus China…

 

… ich glaub Prutan aus Indien und Baigels, die kleine Mongolin, kennt ihr ja schon…

  

… dann hätten wir da natürlich noch Mandy – auch aus Mongolien, und Chris aus Kanada (ist die einfachere Variante, weil es ist ziemlich unschwer zu erkennen, dass er asiatischer Abstammung ist… Wobei das hier extrem oft vorkommt – vor allem bei den Amis, die sind echt viele nicht sofort als Amerikaner oder Kanadier zu identifizieren, weil sie asiatische Wurzeln haben… Lustigstes Beispiel ist Joji: der ist in Okinawa (Japan) geboren und mit 2 in die Schweiz gegangen und hat dann noch ein paar Jahre in Amerika gelebt –> d.h. er schaut japanisch aus, verhält sich wie ein Europäer und redet wie ein Amerikaner – sehr flashig!)… Aja, Chris ist auch im Taekwondo-Club und extrem gut (obwohl er erst seit 7 Monaten dabei ist)… 

 

… hier ist noch Simon (mein Ex-Nachbar) aus China und Lo (auch wieder ein Fall: Amerikaner, aber eigentlich aus Laos…) und Pin aus Taiwan…

 

… und zum Schluss noch Mitscha aus Fast-Bejing und Cec aus Norwegen…

  

Sumo

•Mai 3, 2008 • 1 Kommentar

Hihihi, waren heute von der Uni aus in dem 1 Stunde entfernten Usa, um die Sumo-Ringer von der Ritsumeikan University in Kyoto (unsere Partneruni) anzufeuern.

 

Crashkurs Sumo:

Männer tragen traditionelle Tangas (vermutlich deswegen, damit sie keine Waffen verstecken konnten…) und sind dick, dicker, am dicksten – allerdings haben sie auch unter der Fettschicht eine gewaltige Muskelmasse. Traditionell wird vor dem Besteigen des Ringes Salz geworfen (was in der Realität manchmal sehr lustig ist, wenn sie den Kampfrichter voll treffen :-) ) und dann gehts schon los. Ziel des Kampfes ist, den Gegner entweder auf den Boden zu werfen oder ihn aus dem Ring zu stoßen. Gekämpft werden darf allerdings nicht mit der Faust und auch nicht getreten (wodurch das ganze auch wieder ein bisschen mädchenhaft wirkt, wenn sich die 2 gegenseitig watschen…).

 

  

                                                                               Der allerdickste Sumoringer!

Na dann, immer brav Gemüse und Obst essen und Finger weg von den Dickmachern ;-) .

Eigenheiten …

•April 27, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Glaubt mir, davon haben die freakigen Japaner genug.

Angefangen damit, dass man für jede noch so banale Sache zuerst mal ein Formular ausfüllen muss (was extrem viel Zeit und Papier kostet –> ich kann nicht verstehen, wie Japan sich als innovatives, leistungsstarkes Land etablieren konnte…) und sich für jede Tätigkeit mal in eine Liste eintragen muss.

Als ich in meinem ersten Kurs gesessen bin, war ich mal ein bisschen verwundert, weil ca. die Hälfte der Leute in der Vorlesung unbehelligt geschlafen haben (mit Schnarchen und allem drum und dran…). Das erklärt dann auch, warum sie jeden Tag bis 3 in der Früh Lärm machen können ;-)

Aber ein Traum ist eindeutig der Kleidungsstil. Männer und Frauen sind von hinten meistens nicht zu unterscheiden –> ähnliche Frisuren, ähnliche Handtaschen (ja, japanische Studenten tragen mit Liebe Frauenlederhandtaschen), ähnliche Schuhe. Der Metro-Look hat sich ja auch bei uns schon etabliert, aber hier ist es für Männer völlig irrelevant, ob die Sachen eigentlich sehr spezifische Frauenprodukte sind… Ganz hoch im Trend sind auch Haarspangerl bei den Männern…

(die Brille gehört nicht mir sondern Hiroske!!!)

Während die Männer sich wie Frauen anziehen, versuchen die Frauen sich durch 20 cm hohe Schuhe (und keine, wirklich keine von ihnen kann darin laufen –> die stacksel immer voll hilflos durch die Gegend, aber Hauptsache, sie sind 20 cm größer, wurscht wie der Gang aussieht!) und Minihosen und -röcke von dem Metromännerlook abzuheben. Auf Christines Stockwert klebt sich eine in der Früh die falschen Wimpern für die Uni auf (!), und aufgestanden wird sowieso 2 Stunden bevor die Uni losgeht – man muss sich ja noch zurecht machen! Das, was wir am Wochenende bei manchen Frauen als „aufgetusst“ empfinden, ist hier auf der Uni völlig normal – da kann man sich ja vorstellen, wie das am Wochenende ausschaut.

Kleines Detail am Rande: Auch bei Sonnenschein werden hier Regenschirme verwendet – als Sonnenschirme. Und viele Cremen enthalten einen Wirkstoff, der die Haut weißer macht – damit man ja nicht irgendwie dunkle Haut bekommt (das ist doch irgendwie die Gegenbewegung zu uns, wo alle Lotions Bräunungseffekt erziehlen solllen).

Es muss hier dazugesagt werden, dass das alles keine generellen asiatischen Eigenheiten sind, weil meiner Erfahrung nach sind die Koreaner, Vietnamesen und Chinesen ein sehr „normales“ Volk (wie auch immer man normal definiert –> aber für Westler zumindest nicht so irritierend…).

Okay, genug von Kleidungsstil und Make-up. Dafür ein bisschen was über Karaoke. 1. sind sie ziemlich verrückt danach, was dadurch zu erkennen ist, dass es in Beppu wahrscheinlich mehr Karoake als normale Bars gibt. Allerdings ist das etwas anders als in Österreich, wo in einer Bar vor allen Leuten gesungen, sich lächerlich gemacht und getrunken wird. Nein, hier mietet man einen Karaokeraum für bis zu 10 Leute, all you can drink und 2 Mirkos. Ist allerdings wirklich sehr witzig (vor allem mit Japanern, weil die da echt witzig werden).

 

Elisabeth (Australia), Rio (Indonesia), Johanna (jaja, die Finnen – sehr klischeehaft!) und der unschreibbare Japaner…

 

Aja, Markus, bezüglich Taekwondo:

Ist echt voll gut hier – ich kann hier gratis trainieren, weil es hier ganz viele Clubs für alles gibt und wir haben 3 koreanische Meister (alles Wettkämpfer), die das Training machen (ziemlich brutales Konditions- und Wettkampftraining!). Aber es macht echt voll Spaß, weil auch die anderen Leute ganz lieb sind. Und cool ist es natürlich schon, zu sagen, dass man bei einem koreanischen Meister trainiert hab ;-) .

The Hells

•April 19, 2008 • 4 Kommentare

So, Markus…

Ich glaube, oder besser gesagt hoffe, dass ich keine Photos von Vulkanausbrüchen knipsen kann/muss, aber ich hab hier etwas ähnliches, das zumindest heiß und brodelnd und seismisch ist – neben dem Sexmuseum DIE Attraktion von Beppu – die Hells.  Die Hells sind im Prinzip kochendes Wasser, das aus der Erde herausschießt, blubbert und brodelt…

 

     

Das alles schaut recht cool aus, ist ziemlich heiß (zwischen 85° und 100°) und ermöglicht Tieren und Pflanzen, die eigentlich nicht hier leben könnten, dass sie es doch können.

 

  

Ja, die Krokodile waren wirklich echt, haben sich so richtig bewegt. Allerdings sind die natürlich nur dort, wo sie als Touristenattraktion verwendet werden. Sie gehen also nicht einfach so auf der Straße spazieren…

Und, hab ich schon erwähnt wie gut die Sushi hier sind – Hamm!! Aber Vorsicht! Immer Finger weg vom Tako – böser böser böser Tako…

 

Hab bis jetzt noch keinen Austauschstudent getroffen, der Tako (= Oktopus) gekosten und genossen hat. Aber naja, wers mag… Ganz gern essen die Japaner Tako auch in Teigbällchen, die sie 30 Sekunden kochen. Noch weniger empfehlenswert sind dann nur die Sushi, die ausschauen wie Rindfleisch –> das ist Wal. Hamm, da kann man mal kosten wie Willy schmeckt!

Markus, ich hoffe, ich konnte deine Lust auf Umweltkatastrophen ein bisschen abschwächen!

Liebe Grüße aus dem Land von „Hello Kitty“, Tako, abgeschlachtetem Wal und Onsen…

 

Lake Shidaka

•April 12, 2008 • 1 Kommentar

Juhu!

Also, eigentlich gibt es hier doch einige ganz nette Plätzen. Wir waren heute picknicken auf der anderen Seite des Vulkans am Shidaka-See. Hier einfach ein paar Impressionen:

  

 

Ja, ich dachte echt, dass mich dieses Vieh gleich anfällt, aber er hat die Photosession eigentlich recht unbeteiligt mitgemacht und ist dann einfach wieder ins Wasser verschwunden… Aber sicher nicht, um diese Exemplare zu futtern, weil die sind dann doch etwas zu riesig für den kleinen dünnen armen Schwanenhals.

Das sind DIE typisch japanischen Zierfischen, genannt Nishikikoi oder einfach nur Koi. Uns so riesig werden diese Tiere, die bringen locker eine ganze Faust in ihr Maul (Photos folgen…).

Und das ist die allerliebste Rina san:

- Japanerin, aber absolut unjapanisch, was zu größten Teil dadurch verursacht ist, dass sie 2 Jahre in Amerika studiert hat. Es ist nämlich echt ziemlich unmöglich, wirklich nah an die JapanerInnen ranzukommen. Sie finden es zwar supercool dich und deinen Namen zu kennen (weil du Ausländerin bist), grüßen immer brav und artig und führen den notwendigen Samlltalk – aber das wars dann auch schon. Aber die kleine Marsianerin Rina (wir sind nämlich fest davon überzeugt, dass sie in Wirklichkeit nicht aus Japan, sondern von einem anderne überirdischen Stern kommt…) ist zum einen aufgrund ihrer Sprache eine sehr große Hilfe, aber auch menschlich total offen und umarmt jeden, der ihr in den Weg kommt (was auch dafür spricht, dass sie eher vom Mars als aus Japan ist, denn seit ich hier bin, hab ich noch nie (!) ein japanisches Paar Händchenhalten, umarmen, küssen, etc. gesehen – sehr langweilig – nicht so wie die orgen Ungarn ;-) ).

Trip to Usuki

•April 11, 2008 • 4 Kommentare

Heute haben sich eine kleine Gruppe Austauschstudenten auf den Weg ins südlichere Usuki gemacht. Was wir dort gefunden haben? Ja, endlich das traditionelle, ruhige, besinnliche, schöne Japan, das man auf Bildern immer sieht. 

Shinto-Tempel, jahrhundertalte Buddha-Statuen, alte Gräber, Bambus,…

  

  Straße durch Usuki Altstadt         Gräber im Wald               Shinto-Tempel

… ehemalige Samurai-Residenzen, japanische Gärten…

  

Stone Buddha                                             Haus des Samurai

Aber natürlich wurde uns auch wieder deutlich, wo wir eigentlich sind! Im Land von Hello Kitty! & ihren Freunden und im Land der Atemschutzmasken!

  

Auf diesem Weg… Peace!

Me, Johanna (Finnland) und Christine (Austria)

 

Über den Wolken…

•April 10, 2008 • 2 Kommentare

… oder besser gesagt in den Wolken bin ich die letzten 2 Tage gegangen… Ich dachte zuerst, dass es wirklich ganz ganz dichter Nebel ist, bis mir dann klar geworden ist, dass das hier am Berg mehr Wolken sind als Nebel. Das Wetter hier ist etwas verrückt, weil man nie weiß, ob man nicht klatschnass wieder ins Studentenheim kommt, auch wenn man nur 10 Minuten draußen ist – so was von wechselhaft…

Und der Wind, der Wind… ist hier gar nicht himmlisch sondern taifunisch. Ich trau mich wetten, dass es schon passiert ist, dass einige der kleinen zierlichen Mädchen mit ihren Schirmen einfach vom Wind ins Meer geweht wurden – möglich ist es zumindest bei den Windstärken…

Apropos Mutter Natur – ich wusste zwar, dass ich ins Erdbebenland Japan fahre (wobei Kyushu um einiges besser daran ist als die Gegend rund um Tokio), aber natürlich gibt es auch hier Erdbeben und natürlich haben wir eine Einführung darüber erhalten, wie wir uns dann zu verhalten haben – okay! Dass allerdings der wunderschöne Berg nebenan ein aktiver Vulkan ist, war mir dann doch nicht so klar – wobei alle Anzeichen dafür sprechen –> die wunderschönen Hot Springs in der Nähe der Uni, die zahlreichen Onsen (= thermenartige japanische Bäder), der Schwefelgeruch und das gelbe Gras am Berg. Auch Ausbrüche sollen hie und dar vorkommen, seien allerdings unbedenklich… Na mal schauen!

Bin schon etwas gespannt, ob ich mal von solch einer Naturkatastrophe berichten kann oder ob ich wie die norwegische Cecilie einfach 3 Erdbeben im letzten Semester verschlaf…

Btw: Lustige, interessante, nette, unnötige, etc. Kommentare sind gern erwünscht (sonst glaubt man nämlich, man schreibt ins Leere…). Und nicht wundern wenn der Kommentar nicht gleich erscheint – ich muss den erst bewilligen… hihihihi! Sehr cool!

Kombanwa alle zusammen!

Die „andere“ Seite Japans

•April 7, 2008 • 2 Kommentare

So, nachdem ich eine nette, hübsche, traditionelle und fazinierende Illusion von Japan erschaffen habe, werde ich diese nun doch zerstören müssen. Denn Japan ist nicht nur traditionell und einzigartig, sondern auch in vielen Punkten sehr anders als der Rest der Welt (mache mögen es auch „strange, weird, crazy,…“ nennen, aber ich bevorzuge „anders“).

Tja, wo fang ich da am besten an!?!

Zunächst mal haben wir hier 2(!) Wochen Orientation, wobei 70% aller Guidances und andere Evente völlig nutzlos sind… Hier ein paar Beispiele:

Japanese Placement Test: nachdem ich in 10 verschiedenen Formularen bereits ausgefüllt hatte, dass ich weder schreiben noch sprechen noch lesen kann und noch nie Japanisch gelernt hatte, musste ich trotzdem zu diesem Test, wo wir Hiragana-Zeichen (eines der 3 in Japan verwendeten Alphabete) erkennen mussten und deren Aussprechung. Und das, obwohl ich schon 20 mal erklärt hab, dass ich der Anfänger der Anfänger bin und original nix kann… Das ist nur eines der System-Beispiele –> das System verlangt es so und deshalb wird es auch so gemacht, egal ob es logisch ist oder nicht.

Ich hab mich mittlerweile abgefunden, dass man hier die Dinge nicht hinterfragen sollte, sondern einfach so akzeptiert, wie sie sind, weil man sonst verrückt wird. Z.B.: Warum stellt der Busfahrer an jeder Ampel den Motor ab, um ihn 2 Sekunden wieder zu starten? – Keine Ahnung, ist so vorgegeben, also wird so gemacht… Warum wird im Shop auf jeden einzelnen Artikel, den man dort kauft, ein Stück Kleber angebracht, obwohl nie kontrolliert wird, ob ein Kleber auf den gekauften Sachen klebt, wenn man rausgeht??? – Nicht nachfragen –> Japanese Style!

Thomas, um deine Frage zu beantworten:

Das Studentenheim ist nicht klein (mein Zimmer hat ca. 15 m² inkl. Klo und Waschbecken) und die restlichen Aufenthaltsräume sind luxuriös groß. Das liegt allerdings daran, dass wir hier einsam und verlassen am Gipfel des Berges sind und außer dem Campus hier sonst nix ist. Auffallender als die Größe ist hier allerdings das Regelwerk: In den nicht mal 2 Wochen, in denen ich hier wohne, habe ich ungefähr schon 6 mal einen Vortrag über die Regeln im AP-House bekommen und 2 Bücher zum Thema „Student Life“ (was allerdings wieder auf eine Abhandlung der Verhaltensregeln hinausläuft). Zusätzlich dazu hängen überall im Stock Zettel, die nochmal beschreiben, was man nicht darf

Beispiel Dusche:

- Haare nicht in der Dusche schneiden.

- Keine leeren Shampooflaschen liegen lassen.

- Keine persönlichen Sachen (Schlüssel, Geld, Kaugummi) liegen lassen.

- Keine Binden liegen lassen.

Diese Aufforderungen sind ja prinzipell recht nett, aber für alle Nicht-Japaner nutzlos (weil eh logisch). Allerdings machen all diese Regeln in AP-House in gewissem Maße dann doch wieder Sinn (für die Japaner), denn die meisten Erstsemestrigen haben entweder ein hohes Stipendium (= Minderheit) oder reiche Eltern. Und die kleinen reichen Kids, die noch nie in ihrem Leben gekocht, geputzt oder Müll getrennt haben, werden hier auf das „richtige“ Leben vorbereitet.

Warum ich heute wieder ein bisschen sauer und verständnislos gegenüber den japanischen Sitten bin, liegt wohl daran, dass ich gerade vom Health Checkup komme, der verpflichtetend war. Wer sich weigert den Health Checkup zu machen, kann gleich wieder heimfahren – Ausgezeichnet! Und so war die erste Station der Urintest, dann Lungenröngten, Blutdruckmessund, Sehtest, Interview über vorangegangene Krankheiten, und Blutabnahme (wos mich natürlich voll zamprackt hat, weil ich ja so einen tollen Kreislauf hab, wenns ums Blutabnehmen geht! – Aber anstatt mir was zu Trinken zu bringen und mir einen Platz zum Liegen anzubieten wurde ich lediglich zur nächsten Station geleitet… sehr freundlich). Abschließend dann noch eine Tuberculin-Injektion und jetzt kann dann ausgeschlossen werden, dass die bösen Austauschstudenten die Uni verseuchen mit ihren tausend Krankheiten…

Freuen kann ich mich heute aber auf mein erstes Taekwondo-Training hier (gratis Training und koreanischer Meister – Ausgezeichnet!), in dem ich heute ein bisschen Wut/Unverständnis/Aggression gegen Leute, die mich dauernd anquatschen/etc. abbauen kann…

Sorry, wenn ich die wundervolle Illusion zerstört hab, aber es musste leider sein!

Hanami

•April 5, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

   

                                     Blick aus meinem Zimmerfenster    (6:10 Ortszeit)

Heute war Hanami (= Fest der Blumen), in diesem speziellem Fall Sakurami (= Fest der Kirschblüten) im Park von Beppu. (Es gibt hier im Süden eine Woche im Frühjahr in der die Sakura (Kirschblüte) blüht und das ganz groß zelebriert wird.)

Die wahnsinningen Austauschstudenten sind wiedermal zu Fuß 2 Stunden zu Beppu Park gewandert, wo die japanischen Familien unter den Kirschbäumen gemeinsam grillen, essen und zusammensitzen (sehr nette Tradition, wie ich finde). Und am Abend werden alle Wege im Park mit Kerzen und Laternen erleuchtet – zu beschreiben geht das schwer – deswegen einfach ein paar Bilder: 

 

           Agatha aus Hongkong                                      Sakura        

        Me, Baigles (Mongolia), Jo, Mandy (Mongolia), Rina (Japan) & Prutan (Indien)

 

                                           Beppu Park@ Hanami

 

 

Berühmt…

•April 4, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

… das bin ich mittlerweile…           Woher ich das weiß???

1. Leute, die ich noch nie in meinem Leben gesehen hab, kennen meinen Namen.

2. Leute, die ich noch nie in meinem Leben gesprochen habe, wollen meine besten Freunde werden.

3. Leute, die mich noch nie vorher gesehen haben, wissen, wo sie mich schon mal gesehen haben:

http://www.apu.ac.jp/home/

Seit der offiziellen Eröffnung des Sommersemesters in den ehrenwerten Hallen des B-ConPlaza in Beppu ist dieses Photo online. Es muss hier noch erwähnt werden, dass wir uns nicht bewusst waren, dass wir auf der Homepage unserer Uni landen… Doch weil bei diesem Event viele der Erstsemester in ihrer Nationaltracht erscheinen, wurden natürlich tausend Photos gemacht – und statt 2 Stunden unnötig dazustehen und zu warten, bis die Zeremonie endlich beginnt, macht mal halt bei dem Photo-zeigtmalallePeace-undmachtCheese-Getue mit. Den ganzen Tag  werde ich schon von Unbekannten darauf aufmerksam gemacht, dass ich auf der Homepage von APU bin – Dankeschön!

Aber abgesehen von diesem unglücklichen Zufall hat hier jeder Europäer/Amerikaner einen gewissen Berühmtheitsgrad (auch ohne doofen Grinser von der Homepage) – vor allem bei den Erstsemestern – weil man einfach auffallt und definitiv anders aussieht als die anderen Austauschstudenten (die zum Großteil aus Asien kommen). Das verleiht im Sozialleben natürlich narrenfreiheit, weil die Japaner aus Prinzip mal alles cool finden, was aus dem Westen kommt. Nervig ist es aber trotzdem, wenn man nie weiß, wer die Leute überhaupt sind, die mit einem reden (weil zum einen asiatische Namen furchtbar schwer zu merken sind und zum anderen die meisten ja mir unbekannt sind)…

Photoorgie vor der Entrance Ceremony

Crazy Japanese

•März 31, 2008 • 2 Kommentare

Heute war „Flohmarkt“ in meinem Studentenheim – sprich alles, was die vorhergehenden Semester dagelassen haben, wird verkauft.

Ausgeschrieben war der Flea Market von 13:00 – 17:00. Nur dass schon um 13:10 nix mehr da war, weil schon um halb 1 hundert wahnsinninge Japaner in der Lobby aufs Stürmen gewartet haben.

Und als es losging –> reines Chaos! Alle sind losgerannt wie wahnsinning, haben irgendwelche Sachen geschnappt und sich draufgesetzt. Tja, da muss man sich halt als Ausländer anpassen – und das hab ich erfolgreich getan! 1 Pfanne, 1 Topf und eine Küchenmesser hab ich erstanden – um 200 Yen, sprich 1,20 €!

Ausgezeichnet!!! Ich glaub, ich werd eine gute Japanerin!

 Sayonara!

 
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